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 Nun lässt der Lenz uns grüßen:

 50 Jahre Landfrauenverein Roßdorf

 Die Vorsitzende Elvira Keim konnte fast 200 Gäste in der frühlingshaft geschmückten Mehrzweckhalle Roßdorf zum 50. Jubiläum der Landfrauen begrüßen – einen bunten Reigen von Mandatsträgern, Vertreterinnen von Spitzengremien und befreundeten Vereinen, nicht zuletzt den örtlichen Vereinen und den zahlreichen Mitgliedern des Jubilar-Vereins selbst mit ihren Partnern.

Nach ausführlichen Grußworten trat der heimische Gesangverein Concordia 1903 unter seinem Dirigenten Herbert Häfner auf und entzückte das Publikum unter anderem mit einem passenden ländlichen Liebeslied, dann folgte die erlebnisreiche Chronik von fünfzig Jahren erfolgreichen Roßdorfer Landfrauenlebens und als Abschluss des ersten Teiles ein Tanz des Oberdorfeldener Lolli-Pops-Nachwuchses.

Nach dem Genuss einer opulenten Kaffeetafel ging das Programm weiter mit der Ehrung langjähriger und verdienstvoller Mitglieder des Vereins, darunter zahlreiche Landfrauen der „ersten Stunden“.

Zu den beiden Vorstandsdamen Elvira Keim und Evelyne Hill gesellten sich als Gratulanten die BezirksLandfrauenvorsitzende Helga Beck und Bürgermeister Günter Maibach an der Seite von Gudrun Stumpf, stellvertretende Vorsitzende von Hildegard Schuster,  LandFrauenverband Hessen.

In einem hinreißenden „Thementanz“ mit Polizistinnen und Ganovinnen um Juwelen-Diebesgut begeisterten die „erwachsenen“ Lolli Pops das Publikum, das eine Zugabe forderte und bekam. Auch die Sänger der Concordia, die das Programm beendeten, kamen nicht ohne Zugabe davon: dem Lieblingslied der Landfrauen-Chefin Elvira: „Warum bist du gekommen?“ Elvira Keim dankte zum Schluss allen Gästen für ihr Kommen und die „großzügigen Glückwünsche“, den Mitwirkenden für die Programmgestaltung und den vielen unermüdlichen Helferinnen und Helfern „im Hintergrund“, ohne die ein solches Fest nicht möglich ist. Starker Beifall aller Anwesenden für eine dreistündige kurzweilige Jubiläums-Veranstaltung.

 Bruchköbel-Roßdorf, den 28. März 2017               

Text Gisela Keppler, Fotos von Irene Weichert, James Minor, Robert Lottich

 

 

 Weihnachtsmarkt am 2. Advent

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

„Ich klopfe an zum heiligen Advent“ - Weihnachtsmarkt am 3. und 4. Dezember

Poesievoll-zart klingt es, wenn die Sänger der Concordia Roßdorf unter ihrem Dirigenten Herbert Häfner ihre vorweihnachtlichen Lieder auf dem Roßdorfer Weihnachtsmarkt der Landfrauen anstimmen. Sie wurden von unserer Elvira herzlich begrüßt. Ebenso freute sie sich über die Anwesenheit so vieler Besucher, wozu auch Bürgermeister Günter Maibach in Begleitung der Ersten Ehrenamtlichen Stadträtin Ingrid Cammerzell gehörte.

Der nächste Tag des zweiten Adventswochenendes wartete ebenfalls mit einem musikalischen Genuss auf: dem gleichfalls traditionellen Auftritt des Roßdorfer Posaunenchores mit seinem Dirigenten Benjamin Knorr.Zu den wiederum sehr zahlreichen Gästen aus nah und fern gesellten sich am Nachmittag mit Landrat Erich Pipa und Frau und dem Landtagsabgeordneten Hugo Klein gute alte Bekannte des Weihnachtsmarktes der Landfrauen.  Auch im 15. Jahr seines Bestehens hatten sich wieder zahlreiche fleißige Hände in Küche und Stube gerührt, Körbe, Gläser und Tüten mit Handarbeiten, Marmeladen und Plätzchen „verschiedenster Provenienz“ zu füllen, nicht zu vergessen Hildes Eierlikör. Die Meisterwerke hausfraulicher Gestaltungskunst gingen weg „wie warme Semmeln“, um es mal so prosaisch auszudrücken. Apropos Backkunst: Zum ersten Mal wurde auch das Alte Backhaus nach der „Sommerolympiade“ (Backfest) wieder zu neuem Leben erweckt. Bäckermeister Christopher Nolte und Team, assistiert vom Ofenmeister Robby, fütterten an zwei Tagen das heiße Gemäuer, was das Zeug hielt. Der Chef des Fränkischen Bauernbrotes: „Ich bin sehr zufrieden. Es ist schöner als im Sommer, man kann den Vorgang (Gare!) auch besser technisch kontrollieren.“ Und, fast hätte ich es vergessen: Auch die Waffelbäckerinnen hatten alle Hände voll zu tun!  Unbedingt zu erwähnen: die übrigen Kollegen Marktbeschicker, als da sind der Kleine Hofladen, die Metzgerei Müller und die AC Muräne, die mit ihren Produkten das Marktangebot ergänzten. Und aus den geschmückten Fenstern des Alten Rathauses schauten Figuren für den 3. und 4. Dezember des Roßdorfer Weihnachtskalenders bei trauten Weisen, von DJ Robby ausgewählt.

Zum Schluss sei allen Helferinnen und Helfern, auch was den Auf- und Abbau des Ganzen anbetrifft, auf das Herzlichste für ihren Einsatz bei kühlem, klaren, zum Glück trockenem Winterwetter gedankt.

 Roßdorf, den 6. Dezember 2016

Text G. Keppler, Fotos I. Weichert, R. Lottich, D. Keppler

 

 Backprüfung beim Vulkanbäcker im Vogelsberg.........

 

Unser Besuch in der Vulkan-Bäckerei in Schotten:

 „Geprüfte Qualität 'iss' richtig gut“

 Davon konnten wir uns mit unseren Gästen an Ort und Stelle überzeugen: beim Besuch des Zuckerbäckers Joachim Haas. In der Bäckerei, 1988 mit zwei Mitarbeitern gegründet, sorgen heute 120 Angestellte für Produktion und Vertrieb der heiß begehrten Backwaren „rund um den Vogelsberg“. Das geologische Erbe dieses einst größten Vulkangebiets Mitteleuropas ist der Namensgeber für den mittelständischen Betrieb in Schotten. Damit ist auch gleich die Frage für ungeübte Hessen beantwortet ….

 Aber der Reihe nach. Der Chef weihte uns nach der Begrüßung erst einmal in die hygienischen Vorschriften ein, die bei der Führung und geplanten „Mitarbeit“ in seiner Backstube zu beachten sind. Wir setzten uns also weiße Häubchen auf und erzielten entsprechende Heiterkeitserfolge: „Sehe ich auch so aus wie du?“, später vervollständigten noch weiße Schürzen den Anblick der neuen Bäcker-Zunft aus Roßdorf, die sich dem Kneten von Bierbrotteig widmete, den sie nach dem (schonenden!) Ofengang mit nach Hause nehmen durfte.Es folgte ein sehr interessanter Vortrag über die Verwendung der regionalen Rohstoffe („Urkraft aus dem Vogelsberg“) in der Vulkan-Bäckerei und den Beitrag dieser Spitzenprodukte zur gesunden Ernährung der Verbraucher. Dazu kommen natürliche Zutaten wie „richtiges“ Salz, Vollkornmehl, Leinsamen, Mandeln, Sonnenblumenkerne, um nur einige zu nennen. Die „süßen Sachen“ der Konditorei können sich ebenfalls sehen lassen und heimsten wie auch das Bierbrot begehrte Auszeichnungen ein. Die Auslieferung des Qualitäts-Sortiments beginnt übrigens jeden Tag um 23 Uhr, der letzte Lastwagen verlässt um 5 Uhr das Betriebsgelände. - Und dann wartete eine reich gedeckte Tafel mit Gebäck-Köstlichkeiten des Hauses auf die „Back-Konkurrenz“ aus Roßdorf.Nachdem die Gäste schließlich ihr ballastreiches Gepäck im Bus verstaut hatten, traten sie guter Dinge die Heimreise an. Elvira und Irene verabschiedeten sie mit einigen Neuigkeiten und herzlichen Worten sowie einem Dankeschön an Busfahrer Manfred für die sichere Fahrt, auch über den überraschend eingelegten Abstecher über den Hoherodskopf.

 Roßdorf, den 15. Oktober 2016

 Text Gisela Keppler, Dia-Show Robert Lottich und Dieter Keppler

 

 

 Backfest 2016  

 Das 22. Backfest rund um das Alte Rathaus in Roßdorf am letzten August-Wochenende. Neuer Backhaus-Chef bringt Gastgeschenk mit.

Das diesjährige Backfest wartete mit zwei wichtigen Veränderungen auf: der Ablösung von Bäckermeister Thorsten Philippi durch den heimischen Fachkollegen Christopher Nolte („Noltes Backstube“), der als Einstand eine Spezialität seines Hauses in den Ofen schob, das beliebte Fränkische Bauernbrot. Darüber freuten sich nicht nur die veranstaltenden Roßdorfer Vereine Landfrauen und Sportvereinigung 1922, sondern hunderte von Besuchern, die wieder von nah und fern das verführerisch duftende Backwerk erwarben.

Für die Rundum-Betreuung der vielen Gäste war auch in diesem Jahr bei karibischen Temperaturen wieder vorbildlich gesorgt: mit Spießbraten, Kartoffelpuffern und hauseigenem Landfrauenkuchen sowie natürlich passenden Getränken für das leibliche Wohl, für Unterhaltung sorgte Musik am Samstagabend und beim Frühschoppen am Sonntag der temperamentvoll aufspielende Musikzug Niederissigheim unter Leitung von Vizedirigentin Birgit Pemsel.

Seit Tagen hatte Backhaus-Wart Robert Lottich mit Hilfe von Thomas Weichert das alte historische Gemäuer auf das Traditionsfest vorbereitet. Dann konnten neuer „Ofenmeister“ Nolte mit Team ihre Arbeit beginnen mit dem Helferstab, der das heiße Brot „unter die Leute“ brachte. Diejenigen, die es gar nicht erwarten konnten, die „Frankenkrume“ zu kosten, äußerten sich begeistert über das neue Geschmacks-Erlebnis.

 Neben den vielen sichtbaren Helferinnen und Helfern im Hintergrund, denen herzlich zu danken ist, Kuchenbäckerinnen eingeschlossen, müssen auch die „unsichtbaren“ Mitarbeiter vom Bauhof erwähnt werden, die mit Abstellgittern und Reinigung des Platzes den ungestörten Festgenuss in der „Guten Stube“ des Ortes erst ermöglichten.

 Unsere Landfrauen-Vorsitzende Elvira freute sich besonders über den Besuch von Landrat Erich Pipa und Landtagsabgeordneten Hugo Klein.

Roßdorf, den 30. August 2016

 Text: Gisela Keppler, Dia-Show Irene und Klaus Weichert, Dieter Keppler

 

Jahreshauptversammlung im ruhigen Fahrwasser

 mit hessischen Spezialitäten ........                                             

Danke für die gelesitete Arbeit im Geschäftsjahr 2015/16

 

 

 

 

Unsere Vorsitzende Elvira begrüßte am 28. April 1916   31 erschienene Mitglieder mit lyrisch-anregenden Frühlingsgedanken von Richard von Wilpert. Sie freute sich darüber, dass nun zum wiederholten Male die Landfrauen im gastlichen „Feuerwehrhaus“ tagen können, dankte allen Mitgliedern und Helferinnen für ihren Einsatz im abgelaufenen Jahr und überreichte fünf Meistbesucherinnen der Veranstaltungen einen leuchtend blauen „treuen“ Frühlingsgruß. Auch Elvira nahm überrascht einen Blumenstrauß für ihre erfolgreiche Arbeit entgegen. Es folgte der allgemeine Aufbruch an den Imbiss-Tisch, auf dem herzhafte Käsespezialitäten nach Landfrauenart zubereitet waren (und begeisterte Abnehmerinnen fanden).

 Nach der Stärkung wickelte man zügig die Tagesordnung ab mit den Berichten der Schrift- und Kassenführerinen: Erstere zog noch einmal eine Bilanz der zahlreichen unvergesslichen Höhepunkte im abgelaufenen Jahr, während die Revisorinnen die vorbildliche Kassenführung lobten und das Testat erteilten. Der verbleibenden Prüferin Herta Erdt folgen nun Ronja Denecke und Gertrud Hellfajer.

Mit dem Blick ins neue Landfrauenjahr ging nach eineinhalb Stunden die harmonische Tagung zu Ende: Fünf-Tage-Reise vom 18. bis 22. Mai in die Steiermark, 10. Juni Grillfest beim OGV, 27./28. August Backfest, 17. September „Ein Ort stellt sich vor“ (Rüdigheim) und, nicht zu vergessen, zwei Tage vorher, am 15. September, das erste Treffen nach der Sommerpause.

Mit besten Wünschen für eine gute Zeit bis zum nächsten Wiedersehen und einen guten Nachhauseweg schloss unsere Vorsitzende die Zusammenkunft.

 

Roßdorf, den 29. April 2016

Text Gisela Keppler, Fotos Irene Weichert

 

 

 

 

 

Weihnachtsfeier und Ehrungen 2015                            

Es ist egal, wie stark Du Dich einbringst,

Du überrundest immer noch jeden, der gar nichts tut!

In diesem Jahr freute sich unsere Vorsitzenden Elvira Keim besonders, eine außergewöhnlich stolze Zahl von verdienten Landfrauen zu ehren. Nicht alle der 27 Jubilare konnten jedoch anwesend sein, so dass ihnen die Urkunden zu einem späteren Termin ausgehändigt werden.

Als Auftakt hatten die zahlreichen Vereinsmitglieder und Gäste das Roßdorfer Traditionslied „Hosianna“ angestimmt, dann verlas die Vorsitzende die Weihnachts-Grußbotschaften „zuständiger Gremien“ aus Stadt, Bezirk und Verband und übermittelte den Dank des Albert-Schweitzer-Kinderdorfes Hanau für den sommerlichen Roßdorfer Landfrauen-Kucheneinsatz in Hanau. Es ergab sich sodann - im Verlauf der „Essensausgabe“ - die Gelegenheit, mit dem weihnachtlichen Kulturprogramm zu beginnen, und in lockerer Folge wechselten heiter-besinnliche Beiträge und fröhliche, herzhaft gesungene Lieder einander ab. Und beschert wurde auch: Unsere „Landmänner“, ohne deren zupackende Hilfe die Freiluftveranstaltungen des Vereins gar nicht stattfinden könnten – Grillfest, Backfest, Weihnachtsmarkt – erhielten eine kleine Stärkung für künftige Taten.

Den sehr harmonischen „Jahresausklang“ beschloss unsere Elvira mit besten Wünschen für ein frohes Weihnachtsfest und ein gesundes, gutes Neues Jahr. Natürlich war auch das „Rußdruffer Bieneblaedche“ rechtzeitig fertig geworden: für die Feiertagslektüre und den Blick ins erste Halbjahr 2016.

Roßdorf, den 18. Dezember 2015                                                                                               

Text Gisela Keppler, Fotos James Minor,redaktionelle Bearbeitung Irene Weichert

 

 Weihnachtsmarkt in Alsfeld 2015

 

 

„Als fällt mer de Hut vom Kopp“

Der Kenner weiß sofort, um was es sich handelt: um die Namensgebung der zauberhaften Fachwerkstadt Alsfeld durch den hessischen Landgrafen so um das Jahr 1200, dem ein starker Wind ständig die Kopfbedeckung auf einem stadtnahen Hügel fortblies.

Heute ist die mittelhessische Stadt im Vogelsbergkreis mit etwa 400 gepflegten und darum gut erhaltenen Fachwerkgebäuden dieser Art, Kleinoden mit ihrem romantischen Flair, ein beliebter Treffpunkt für Besucher von nah und fern, so auch für die Roßdorfer Landfrauen und Gäste, vor allem natürlich in der Adventszeit.

Wir erlebten bei strahlendem Winterwetter eine Bilderbuch-Atmosphäre und ließen uns in der Walpurgiskirche zunächst in die wechselvolle Geschichte des Gotteshauses einführen. Auf fachkundig geführten Spaziergängen bestaunten wir zu wahren Kulturdenkmälern herangereifte Häuser wie das Rathaus, das Weinhaus mit dem spätmittelalterlichen Pranger für unehrliche Handelsleute, das Hochzeitshaus, das Märchenhaus, auch die Mauerreste des Augustinerklosters, das schon Martin Luther aufsuchte. Eine lebendige Geschichtsstunde, mit Anekdoten gespickt. In behaglichen Cafés erholten wir uns dann bei köstlichen Kuchen und Kakao, ehe wir auf dem beschaulichen Weihnachtsmarkt in trauter Runde, natürlich bei Bratwurst und Glühwein, die Eindrücke des Nachmittags vorüberziehen ließen.

Wieder ein gelungener Weihnachtsmarkt-Ausflug, dieses Mal in den mehr nördlichen Teil unserer Heimat. Irene, unserer Reisechefin, ein herzlicher Dank, ebenso unserer Vorsitzenden Elvira, die uns mit guten Wünschen auf den Nachhauseweg entließ. Und Busfahrer Uwe zeigte sich ganz überwältigt von dem dargebrachten Eierlikör: „So ein feines alkoholisches Getränk habe ich noch nie erhalten!! Wird nach Dienstschluss probiert!“

Roßdorf, 10. Dez. 2015

Text Gisela Keppler, Fotos Irene Weichert, Dieter Keppler und Robbi!

 

 

 Alle Jahre wieder.......Weihnachtsmarkt am alten Rathaus

 „Es kam ein Engel vom Himmel ...“

Stimmungsvolle Adventsmusik eröffnet Roßdorfer Weihnachtsmarkt

Seit vielen Jahren erfreuen die klangvollen Stimmen der Concordia Roßdorf am ersten Abend des Weihnachtsmarktes die vielen Besucher, wie unsere Vorsitzende Elvira Keim in ihrer Begrüßung anerkennend betonte. Bürgermeister Günter Maibach, begleitet von Zuckermaiskönigin Michelle I., schloss sich diesem Lob an auf dem „kleinsten, aber feinsten Weihnachtsmarkt“, Mandatsträger, an der Spitze der Landtagsabgeordnete Hugo Klein, gehörten ebenfalls zum zahlreichen treuen Publikum des traditionsreichen Roßdorfer Chores. Am Sonntag Nachmittag kam dann noch zur großen Freude der Veranstalter Landrat Erich Pipa vorbei, eskortiert wiederum von der „diensthabenden“ Bruchköbeler Zuckermaiskönigin aus Roßdorf..

 Einen besonderen Ohrenschmaus erwartete das Publikum am frühen Sonntag Abend mit dem Auftritt des Roßdorfer Posaunenchores. Wundervolle altvertraute vorweihnachtliche Weisen erklangen, die Vorboten des Weihnachtsfestes. Unserer Vorsitzenden war es in ihrer Dankesrede ein besonderes Anliegen, dem Dirigenten Benjamin Knorr nachträglich zu seinem zehnjährigen Dienstjubiläum zu gratulieren. Ja, was ist zu unserem 14. Weihnachtsmarkt noch zu sagen? Die Besucher strömten wieder in großen Scharen in Roßdorfs „gute Stube“, fühlten sich wohl in drängender Enge, mit allem bestens versorgt, was die Marktstände zu bieten hatten.

 Es bleibt nur noch, den „Marktbeschickern“ für ihren vorbildlichen Einsatz zu danken, das ganze Drum und Dran so erlebbar zu machen, dass auch dieser Weihnachtsmarkt wieder ein voller Erfolg wurde.

 Roßdorf, den 6. Dezember 2015

Text Gisela Keppler, Diashow Irene Weichert und Dieter Keppler

 

Backfest 2015

Feuriges Leben im Alten Backhaus

Knuspriges Brot im Mittelpunkt des Roßdorfer Backfestes

Wenn Ende August ein unbekannt-herzhafter Geruch durchs Dorf zieht, dann wissen die Bewohner, dass es wieder einmal so weit ist: Ihr historisches Backhaus erwacht für zwei Tage aus seinem Dornröschenschlaf. Dafür sorgt Ofenmeister Robert Lottich im Auftrag der Veranstalter, der beiden   ansässigen Vereine Landfrauen und Fußballer Spvgg. 1922. Und dann läuft das volle Programm ab: Fleißige Hände kümmern sich Tage vorher zunächst um gästefreundliche Aufbauten rund um das Alte Rathaus, ehe Speis und Trank für die Besucher ihren Platz finden. Wenn dann am Samstag um 17 Uhr das Fest beginnt, ziehen auch Bäckermeister Philippi und sein Helferteam die ersten sehnsüchtig erwarteten duftenden Brote aus dem Uralt-Gemäuer. Mit fetziger Live-Musik geht dann der Abend munter mit allerlei Köstlichkeiten vom Grill und entsprechenden Getränken weiter, in diesem Jahr von Uli Schmeltzer musikalisch begleitet.

 Am Sonntag herrschten zwar an diesem Wochenende ungewohnte karibische Temperaturen, trotzdem genossen wieder viele Besucher die heitere Atmosphäre, und der Vorsitzenden des Roßdorfer Landfrauenvereins, Elvira Keim, war es eine besondere Freude, zum Frühschoppen auch den Musikzug Niederissigheim unter seinem Dirigenten Martin Schilling zu begrüßen. Herzhaftes – neben Gegrilltem und Kartoffelpuffern – war ebenso nachgefragt wie köstlicher Blechkuchen von der Kuchentheke. Und auch Bürgermeister Günter Maibach sowie einige Mandatsträger der Stadt ließen es sich nicht nehmen, das traditionelle Fest zu besuchen.

 Und nun ist allen Helferinnen und Helfern ein herzliches DANKE zu sagen: der tüchtigen Auf- und Abbaumannschaft, den zahlreichen Vereinsmitgliedern der Fußballer und Landfrauen, die rund um das Alte Rathaus den Betrieb aufrecht erhielten, den emsigen Kuchenbäckerinnen, die wieder einmal ihre Backkünste hinter die Kuchentheke und an die vielen Gäste brachten, bis kein Krümel mehr übrig blieb. Und last but not least sei auch dem unermüdlichen Philippi-Team für seinen aktiven Einsatz gedankt – auch hier der schöne Erfolg, dass das letzte köstliche Brot seinen Käufer fand, immer auch begleitet von Ofenmeister Robbi und Thomas.

 Bruchköbel-Roßdorf, den 31. August 2015

Text Gisela Keppler - Fotos Klaus Weichert und Gisela Keppler

 

Wiesbaden mit Weinfest 

 

Einladung in den Hessischen Landtag

Schon auf der Freitreppe der ehemaligen nassauischen Residenz begrüßte der CDU-Abgeordnete Hugo Klein die Roßdorfer Landfrauen und ihre Begleitung und führte sie über ein weit verzweigtes Treppengeflecht in einen der Räume, wo auch regelmäßig die Fraktionen der Parteien tagen. Hessens Finanzpolitik, die gegenwärtige Flüchtlingsproblematik, der Finanzausgleich und das Schulsystem standen im Mittelpunkt der lebhaften Diskussion. Heiterkeit löste bei den Gästen die Bemerkung des Politikers aus, dass das hessische Parlament mit seinen 110 Abgeordneten wohl das streitlustigste aller 16 Bundesländer sei. Als Resümee ist festzuhalten, dass alle Anwesenden die willkommene Gelegenheit genossen, „ihrem Abgeordneten“ brennende Fragen der Gegenwart vorzutragen. Herzlicher Beifall dankte ihm für die „Opferung eines freien Samstags“, und Vorsitzende Elvira unterstrich den Dank mit einem „Gruß aus heimatlicher Äppelwoi-Kelterei“.

 Es folgte der Blick in die Vergangenheit: mit der Führung des Besucherdienstes durch die Pracht- und Prunkräume des 1842 erbauten Wintersitzes der nassauischen Herrscher, dem Geschmack der Zeit und ihrer hohen Handwerkskunst gedankt. Auch heute nutzt der hessische Landtag verschiedene prächtig ausgestattete Salons für repräsentative Anlässe.

Zum Abschluss der einstündigen kurzweiligen, fesselnden Führung probierten die Gäste das Gestühl im Plenarsaal des neuen, „spartanisch“-zweckmäßig eingerichteten Plenargebäudes aus, für dessen breite Fensterfront seine Architekten die Mahnung an die Bürgervertreter ausgegeben haben: „Demokratie braucht Transparenz“.

Nach dem Motto: „Hier bin ich Mensch, hier darf ich's sein“ fand man dann noch reichlich Zeit, auch die Gaumenfreuden auf dem Wiesbadener Weinfest zu ihrem Recht kommen zu lassen. Zum Oestricher Doosberg die passenden kulinarischen Begleiter, interessante Gespräche mit netten Nachbarn, ein Bummel durch die Stadt – so ließ man den Tag ausklingen, bis man den gastlichen Ort wieder im Bus verlassen musste: Fünf Minuten vor der Zeit, das ist der Landfrauen Pünktlichkeit!

Einhelliges Fazit der Ausflugsreisenden: Es war ein sehr schöner Tag, der Besuch im Landtag eine Bereicherung des Wissens, auch des geschichtlichen, man konnte sich später im bunten Gewimmel mit vielen Leuten unterhalten, „ich bin froh, dass ich mitgefahren bin“ (Ersttäterin). - Herzlicher Dank an die Verantwortlichen!

 Bruchköbel-Roßdorf, den 18. August 2015

Text Gisela Keppler Fotos Irene Weichert und Dieter Keppler

 

 

 

Umweltausflug  2015

Besichtigung des Fischzuchtbetriebes Gross in der Rhön

Von der Bachforelle zum Beluga-Stör

Die beiden Roßdorfer Vereine Landfrauen und Obst- und Gartenbau hatten auch in diesem Jahr ein interessantes Ziel für ihren Umweltausflug ausgesucht: einen renommierten Fischzuchtbetrieb in der Rhön. Ende des 19. Jahrhunderts war die Bachforelle ebenso eine dort gezüchtete exklusive  Köstlichkeit wie heute das Zucht-Highlight "Beluga", dessen Aufzucht zur Kaviar-Gewinnung die Russen hundert Jahre später dem hessischen Verhandlungspartner genehmigten. Die Firma Gross gewinnt die Stör-Eier zur Zucht, die Tiere bleiben am Leben.  Die durchfließende Fulda spendet dafür das in der Anlage nötige frische und saubere Wasser. Daneben vertreibt das Unternehmen aber auch die "normalen" heimischen Süßwasserfische und bietet Zier-und Biotopfische für professionelle und Hobby-Züchter an. Die Gäste waren sehr von der fesselnden, ausführlichen, mit heiteren Episoden gespickten Schilderung des über hundertjährigen Betriebsgeschehens angetan und wurden im Anschluss mit einem Imbiss aus frisch geräucherten Forellen verwöhnt.

Auf dem Kreuzberg genoss man das berühmte Bier, auch Kaffee und Kuchen und erlebte später bei strahlendem Wetter auf der Wasserkuppe nicht nur Starts und Landungen der Segelflugzeuge, sondern auch eine fantastische Aussicht von dem höchsten hessischen Berg aus. Alle Beteiligten äußerten großes Lob über den erlebnisreichen Umweltausflug und danken der Stadt Bruchköbel für die Unterstützung. 

"Fischzucht Rhön" anklicken zur Diashow

Bruchköbel-Roßdorf, den 19. April 2015 -

Text: Gisela Keppler/Irene Weichert,  Fotos: Irene Weichert

 www.fisch-gross.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Weihnachtsmarkt am alten Rathaus in Roßdorf  

 Fröhliches Marktgeschehen für Groß und Klein

Der Nikolaus kam auch am 6. Dezember auf dem Roßdorfer Weihnachtsmarkt vorbei, um seines Amtes zu walten: die Kinder zu beschenken und bei der Gelegenheit auch die Stadtoberhäupter zu begrüßen, die sich offensichtlich über diese Ehre freuten. Dicht gedrängt genossen die Besucher das romantische Ambiente um das Alte Rathaus bei Glühwein und anderen Leckereien bis spät in die Abendstunden.

Hatten die Sänger der Concordia Roßdorf am Samstag mit harmonischen Klängen die Gäste auf den Advent eingestimmt, so war es der heimische Posaunenchor, der am Sonntagabend bekannte Weihnachtslieder vortrug. Der Landtagsabgeordnete Hugo Klein vertrat an diese Abend seine Kollegen aus der Kernstadt, die am Nikolaustag mit der Zuckermaiskönigin vorbei gekommen waren, und stimmte mit den Zuhörern in das zum Schluss gespielte "O du fröhliche, o du selige"- Traditionslied des Roßdorfer Weihnachtsmarkte mit ein.

Allen Helferinnen und Helfern - beim Auf- und Abbau der Stände, den Waren Herstellenden und Feilbietenden - ein herzliches Dankeschön für Mühe und  Aufwand. Es war wieder ein schönes zweites Advent-Wochenende rund um das Alte Rathaus in Roßdorf, das keine Wünsche offen ließ.

Roßdorf im Dezember, Text: Gisela Keppler 

 

Backfest 2014

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Höhepunkt am zweiten Tag des Roßdorfer Backfestes am August-Wochenende:

Landesehrenbrief für Elvira Keim und Irene Weichert

Die vielen Backfest-Besucher rund um das Alte Backhaus (1773) in Roßdorf erlebten die unerwartete Auszeichnung zweier Vorstands-Landfrauen durch Herrn Landrat Erich Pipa: die Überreichung des Ehrenbriefes des Landes Hessen an Elvira Keim (1. Vorsitzende) und Irene Weichert (Kassenführerin).

Er wurde begleitet von der Ehrenamtlichen Ersten Stadträtin Frau Ingrid Cammerzell als Vertreterin für den im Urlaub befindlichen Bürgermeister Günter Maibach.

In der Laudatio des Landrates wurden die ehrenamtlichen Engagements der beiden Damen besonders gewürdigt. Bei Elvira Keim („Ich war und bin immer mit Leib und Seele als Landfrau unterwegs“) steht – neben den Roßdorfer Aktivitäten – die Vertretung des Vereins in den verschiedensten Gremien im Vordergrund: Es seien nur genannt als Beisitzerin im Bezirksverein Hanau, im Landfrauenverband Hessen, als Delegierte beim DLV Berlin, in der Deutschen Gesellschaft für Ernährung, als Mitbegründerin des Bäuerinnen-Stammtisches des Bezirksvereins Hanau; ferner absolvierte sie eine Weiterbildung „Haushalt braucht Management“ zur Lehrberechtigung von Kochkursen für Kinder und wurde als Botschafterin für Agrarprodukte mit Qualitäts-Zertifikat von Agrarstaatssekretär Mark Weinmeister ernannt. (Auf der Faschingsbühne erlebte man sie auch als Wencke Myhre im knallroten Gummiboot, im ungarischen Gestüt als Reiterin, die unter dem Beifall der mitgereisten Landfrauen davon trabte – oder, wieder in der Gegenwart, mit ihrer gefürchteten Glocke als Versammlungsleiterin.)

Irene Weichert wirkt eher im Hintergrund als „graue Eminenz“, wie es der Landrat scherzhaft ausdrückte: als Kassenführerin mit PC-Umschulung seit 2005 für nunmehr 120 Mitglieder („Frau Weichert hütet mit strenger Hand ihre Finanzen wie die Amerikaner ihre Schätze in Fort Knox!“), als einfallsreiche Organisatorin von Reisen, Ausflügen und Besichtigungen im In- und Ausland („Ach, da könnte man ja auch noch vorbei schauen“), als seminargeschulte Mitarbeiterin auf der 2006 neu eingerichteten Homepage, als gebürtige Roßdorferin und Initiatorin der Foto-Dokumentation dort selbst: „Unser Roßdorf – einst und jetzt“ - neben den üblichen vereinsinternen Aufgaben.
Zum Verlauf des Festes allgemein: Am Samstagabend, dem ersten Tag des Backfestes, war bereits „die Hölle los gewesen“ und, von Live-Musik begleitet, das erste Spanferkel verspeist worden. Am Sonntagvormittag hatte unsere Vorsitzende Elvira die Kapelle der Freiwilligen Feuerwehr Hain-Gründau mit  ihrem Dirigenten Jaro Zakutzky begrüßt, die fleißig aufspielte und für den musikalischen beim lukullischen Genuss (wiederum Spanferkel und weitere Spezialitäten) sorgte. Lange Schlangen gab es auch beim Backofen-Brot, das mit Hilfe vom „Team“ Philippi den Ofen verließ und 420 neue Besitzer fand. Die Kuchentheke erwies sich auch als Renner, so dass am Schluss der fröhlichen Veranstaltung, vom herbstfreundlichen Wetter unterstützt, mal wieder alle hilfsbereiten Einsatzkräfte – nachdem der bekannte Karnevalist und Entertainer Karl Oertel freudig das letzte Brot entgegen genommen hatte - melden konnten: „Alles ausverkauft!“

Allen Helferinnen und Helfern der Veranstalter Spvg 1922 und Landfrauen sei auf das herzlichste für ihre vorbildliche, ausdauernde, ja Schweiß treibende Arbeitsfreude gedankt, die erst den außerordentlichen Erfolg des Festes ermöglichte. Kleines Husarenstück am Rande: Die Niederissigheimer Bube, unsere Nachbarn „von nebenan“, hatten unser Roßdorfer Ross einfallsreich und liebevoll zum Backfest geschmückt. Ein hippologisches Dankeschön an die dekorierfreudigen Verpackungskünstler!

Bruchköbel-Roßdorf, den 1. September 2014
Text: Gisela Keppler
Fotos: Klaus Weichert, Dieter Keppler, Gisela Keppler

 

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