Startseite
Vorstand / Kontakt
Aktuelles
DiashowLeica
Veranstaltungen
Ausflüge / Reisen
Archiv
Unser  Roßdorf
Links / Impressum

13.09.2014 - Bilder werden neu eingestellt

 

Wir stellen Ihnen heute ein kleines Dorf - unser Dorf - am Rande der Wetterau vor, in dem unser Landfrauenverein im Jahre 1967 gegründet wurde.

Wer uns noch Bilder zur Verfügung stellen möchte, kann sich über die bekannten Telefonnummern und unsere Mail-Adressen "Vorstand/Kontakt" melden.

In den letzten Monaten war ich mit der Kamera unterwegs, um Impressionen in allen Jahreszeiten einzufangen.

Wir beginnen mit dem Wartbaum, Symbol der südlichen Wetterau. Wenn er erzählen könnte……..!

Wir bedanken uns bei den „Roßdorfern“, die uns die Veröffentlichung genehmigten und auch alte Bilder zur Verfügung stellten.

Roßdorf

Zum ersten Mal wurde unser Dorf um 800 in den Schenkungsurkunden an die Reichsabtei Fulda im „Codex Eberhardi“ erwähnt.

Im Jahre 1062 wird Roßdorf wieder genannt: Ein gewisser Reginbodo und sein Bruder Sigibodo schenken dem Kloster Fulda 150 Morgen Eigentumsland und 135 Morgen Königsland.

Große Bedeutung erlangte unser Dorf durch das um 1190 gegründete „Antoniter-Kloster“. Es war das erste seiner Art in Deutschland und von Größe und finanzieller Ausstattung her am bedeutendsten.

Wer Näheres wissen möchte, dem empfehlen wir die:

  • Festschrift zur 1200 Jahrfeier“ (erhältlich im Pfarrhaus in Roßdorf)
  • „Roßdorfer Allerlei“ aus der Feder unseres ehemaligen
    Pfarrers Dr. Rainer Haas
  • „Höchster Geschichtshefte 32/33 von 1979“ von Dr. Rudolf Schäfer mit dem Titel: „Der Antoniterorden und sein Haus in Roßdorf-Höchst“, in denen Aufstieg und Auflösung des Roßdorfer Antoniterhauses beschrieben werden.

Zur Erinnerung an diese bedeutende Zeit feiern wir heute noch unsere Kirchweih um den Antoniustag im Januar.

Vor einigen Jahren legte unser Mitglied Waltraud Goy mit fleißigen Helfern nach alten Überlieferungen den sehenswerten „Antoniter-Klostergarten“ an.

In den vergangenen Jahrhunderten hat unser Dorf viel erlebt, im 30jährigen Krieg unsäglich gelitten. Trotzdem waren immer Einwohner da, die das Leben im Dorf gestalteten und weiterführten. Auch der Mädchenname unserer 1. Vorsitzenden Elvira Keim, „Engelhard“, wurde im 17. Jahrhundert erwähnt sowie der mütterliche Teil meiner Familie „Kopp“ im 18. Jahrhundert.

Im Jahre 1974 verlor Roßdorf seine Selbständigkeit und wurde der Gemeinde Bruchköbel angeschlossen, die 1975 Stadtrechte erhielt.

Zahlreiche alte Fachwerkhäuser und Höfe im Ortskern werden von ihren Besitzern liebevoll gepflegt und stellen eine wunderbare Verbindung zur Vergangenheit dar. Inzwischen sind vier Neubaugebiete entstanden, die sich harmonisch um den alten Ortskern gruppieren.

Das Leben in unserem Dorf wird von seinen Einwohnern und regen Vereinen abwechslungsreich gestaltet. Dazu gehören vor allem unsere Kerb, das Backfest, der kleine Weihnachtsmarkt, die Sportveranstaltungen (Fußball!) und die anspruchsvollen Konzerte unseres Gesangsvereins Concordia, aber auch die vielen geselligen Zusammenkünfte der anderen Vereine, von denen stellvertretend der Vogelschutzverein und der Obst- u. Gartenbauverein genannt werden sollen.

Vorstandsmitglied Irene Weichert , 26. Juni 2009

 

Landfrauenverein Rossdorf | administrator@landfrauen-rossdorf.de